Die Geschichte des Roulette

Roulette zählt zu den ältesten und beliebtesten Casinospielen und trägt seinen Namen nach dem französischen Wort für „kleines Rad“. Es gibt drei Hauptvarianten: Französisches Roulette, Europäisches Roulette und Amerikanisches Roulette. Während die Spielgrundlagen in allen Versionen identisch sind, unterscheiden sie sich deutlich im Hausvorteil.

Beim Roulette setzen Spieler auf eine einzelne Zahl, eine Zahlenreihe oder auf die Farben Rot oder Schwarz. Die gewählten Zahlen können ungerade, gerade, hoch (19–36) oder niedrig (1–18) sein. Zur Ermittlung der Gewinnzahl oder -farbe dreht der Croupier das Roulette-Rad in eine Richtung und setzt anschließend eine kleine Kugel in entgegengesetzter Richtung entlang des äußeren Randes in Bewegung. Wenn die Kugel an Schwung verliert, passiert sie die Trennstege (Deflektoren) und landet schließlich in einer der nummerierten und farbigen Taschen – 38 Taschen beim Amerikanischen Roulette und 37 Taschen beim Französischen oder Europäischen Roulette.

Die möglichen Ursprünge des Roulettes

Es gibt verschiedene Theorien über den Ursprung des Roulette. Die bekannteste besagt, dass das Spiel im 17. Jahrhundert von Blaise Pascal, einem französischen Mathematiker und Erfinder, entwickelt wurde. Viele Historiker sind überzeugt, dass Pascal im Jahr 1655 eine primitive Form des Roulettes einführte, während er nach einem Perpetuum Mobile suchte.

Eine zweite Theorie besagt, dass Roulette auf dem Sho-Spiel basiert – einem traditionellen chinesischen Spiel, bei dem 37 Tierstatuetten zu einem magischen Quadrat mit der Summe 666 angeordnet wurden. Dieses Spiel soll sich durch dominikanische Mönche, die sich intensiv mit Aspekten des chinesischen Lebens beschäftigten, von China über Tibet bis nach Frankreich verbreitet haben. Der Legende nach nahmen die Mönche einige Anpassungen vor: Sie ersetzten die Tierfiguren durch Zahlen und wandelten das Quadrat in einen Kreis um, in dem die Zahlen 0 bis 36 angeordnet waren.

Eine dritte Theorie vermutet, dass Roulette bereits in der griechisch-römischen Antike entstand. Damals spielten römische und griechische Soldaten ein Spiel, bei dem ein Wagenrad oder Schild gedreht wurde. Auf dem Boden befanden sich zehn markierte Felder, und ein Pfeil zeigte auf eines davon. Die Grundidee ähnelte dem heutigen Roulette: Sobald das Rad oder Schild zum Stillstand kam, galt das Feld gegenüber dem Pfeil als Gewinnfeld.

Roulette Vorfahren

Obwohl Roulette in seiner Form einzigartig ist, vermuten Historiker, dass viele seiner Elemente von damals populären Spielen übernommen wurden. Das moderne Roulette gilt als eine Mischung aus englischen Radspielen und georgischen Favoriten wie Ace of Hearts, Reiner, Roly Poly und Even-Odd. Hinzu kommen Einflüsse zweier italienischer Spiele – Hoca und Biribi.

Vintage-Roulette-Rad

In seiner heutigen Form wird Roulette seit 1796 in Paris gespielt. Die früheste schriftliche Erwähnung von Spielern, die dieses Tischspiel um echtes Geld spielten, findet sich im französischen Roman La Roulette, ou le jour von Jaques Lablée. Das 1801 veröffentlichte Werk beschreibt ein Roulette-Rad, das im Palais Royal gedreht wird. Dabei werden auch die Haustaschen und deren Layout erläutert – mit zwei Wettfeldern, die sowohl eine Null als auch eine Doppel-Null enthalten.

Roulette-Räder in den späten 1790er-Jahren in Pariser Casinos hatten Schwarz für die Doppel-Null und Rot für die Einzel-Null markiert. Im Jahr 1843 eröffneten François und Louis Blanc ein Casino in Bad Homburg, das nur mit einem einzigen Null-Feld ausgestattet war. Diese Neuerung sollte ihr Casino von anderen unterscheiden, die weiterhin das traditionelle Rad mit sowohl Einzel- als auch Doppel-Null-Feldern nutzten.

Einige frühe Formen des amerikanischen Vintage-Roulette-Rads enthielten neben der Einzel-Null und der Doppel-Null die Zahlen 1 bis 28 sowie eine zusätzliche Haustasche – den American Eagle. Diese besondere Tasche war ein Haus-Slot, der dem Casino einen zusätzlichen Vorteil verschaffte. Später wurde diese Option entfernt, und seitdem verfügt das amerikanische Roulette-Rad ausschließlich über nummerierte Felder.

Es ist auch erwähnenswert, dass das Roulette-Rad auf einem erhöhten, provisorischen Tisch platziert wurde. Diese Maßnahme sollte verhindern, dass Manipulationsgeräte oder andere Gegenstände unter dem Rad versteckt werden konnten.

Modernes Roulette

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts konnten Glücksspieler Roulette nur in wenigen berühmten Casinostädten spielen – Monte Carlo mit dem Einfach-Null-Rad und Las Vegas mit dem Doppel-Null-Rad. In den 1970er-Jahren begann eine rasante Expansion, und weltweit wurden zahlreiche Casinos eröffnet. Drei Jahrzehnte später bot eine große Zahl dieser Spielstätten Roulette als festen Bestandteil ihres Angebots an.

Neben den klassischen stationären Casinos gibt es heute Hunderte von Online-Casinos, die verschiedene Varianten des beliebten Tischspiels anbieten. Besonders beliebt ist Live-Roulette, bei dem Spieler in Echtzeit mit einem Dealer und anderen Mitspielern interagieren können. Eines der ältesten und bekanntesten Online-Casinos in Deutschland ist der Casino Club. Er wurde vor über 15 Jahren gegründet und ist seit 2001 online. Der Casino Club bietet unter anderem folgende Roulette-Varianten:

  • Französisches Roulette
  • Europäisches Roulette und Amerikanisches Roulette
  • Racetrack Roulette
  • Roulette Supreme und
  • Card Roulette

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Moderne Konsolen und Roulette

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